Swisscom Pensionskasse comPlan setzt auf E-Voting von emineo

Viele Organisationen nutzen für interne Wahlen bereits erfolgreich E-Voting, also die elektronische Stimmabgabe. So auch die Pensionskasse comPlan der Swisscom und der mit ihr wirtschaftlich oder finanziell verbundenen Unternehmen – 2018 setzte emineo die digitale Stimmabgabe für die Stiftungsratswahl von comPlan erfolgreich um. Die positive Bilanz: Die Wahlbeteiligung stieg um sechs Prozent, der Aufwand für die Stimmauszählung ging mit dem E-Voting deutlich zurück.

Bei Wahlen denken viele zuerst an politische Wahlen. Doch auch im nicht-politischen Bereich gibt es Wahlen und damit den Bedarf, diese sicher, effizient und gemäss den fünf Wahlgrundsätzen (allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim) zu realisieren. Zudem wächst der Wunsch vieler Wähler, ihre Stimme ganz bequem auch digital abgeben zu können.

Die Pensionskasse comPlan der Swisscom und der mit ihr wirtschaftlich oder finanziell verbundenen Unternehmen hat es erfolgreich vorgemacht. Die Stiftung der beruflichen Vorsorge versichert über 18'000 Mitarbeitende sowie rund 8'000 Pensionäre. Alle vier Jahre wählen die Wahlberechtigten die Arbeitnehmervertreter in den Stiftungsrat, die zusammen mit der Arbeitgebervertretung die Gesamtleitung der Stiftung übernehmen.

Für E-Voting braucht es sichere, erprobte Softwaresysteme – wie Polyas

Im November 2018 fand die Stiftungsratswahl der sieben Arbeitnehmervertreter zum ersten Mal auch elektronisch statt. comPlan entschied sich für das sichere und bereits erprobte Polyas Online-Wahlsystem aus Deutschland. Das Beratungs- und IT-Unternehmen emineo, Exklusivpartner von Polyas in der Schweiz, beriet und begleitete comPlan während des gesamten Wahlprozesses von der Planung bis zur automatisierten Stimmenauszählung.

Proporz- oder Majorzwahlsystem – politische und nicht-politische Wahlen sind ähnlich

Die zwei Wochen andauernde Stiftungsratswahl bei comPlan wurde nach dem Proporzwahlsystem, d.h. mit Wahl der Listen- und Kandidatenstimmen umgesetzt, wie bei den Schweizer Nationalratswahlen.

Über 3'000 der insgesamt mehr als 18'000 wahlberechtigten Personen nahmen die Möglichkeit der digitalen Stimmabgabe gerne in Anspruch. Das entspricht einem Anteil von über 17 Prozent, also fast jeder Fünfte hat davon Gebrauch gemacht. Im Vergleich zur letzten Wahl stieg die Wahlbeteiligung um sechs Prozent. Für comPlan bedeutet der Einsatz von E-Voting einen grossen Effizienzgewinn, insbesondere durch die Reduktion des Papierversandes und den geringeren Aufwand bei der Stimmauszählung.

«Durch das E-Voting mit emineo und Polyas konnten wir die Wahlresultate inklusive einer detaillierten Wahlstatistik innert weniger Minuten nach Abschluss der Wahl zur Verfügung stellen. Das E-Voting bietet für die Wahlberechtigten wie auch für die wahlausrichtende Organisation viele Vorteile», erklärt Urs Schaffner, CEO der comPlan.