emineo Apéro 2020 mit Sonja Betschart

Fliegen und analysieren für einen guten Zweck

Januar 2020

Ausgangslage

Passion, Inspiration, Innovation – das sind die Tools, mit denen die Mitgründerin von WeRobotics, Sonja Betschart (48), in die Zukunft denkt. Roboter haben für die studierte Marketing- und Managementfachfrau unbedingt einen Platz in der Gesellschaft. Sie ­sollen dabei mit dem sozialen Gewissen im Einklang stehen: «Ich glaube fest daran, dass Technologien der vierten industriellen ­Revolution wie Drohnen und künstliche Intelligenz den Schwächsten der ­Gesellschaft zugänglich gemacht werden sollten», sagt die Hightechmanagerin.

Die Implementierung von Drohnen und künstlicher Intelligenz in die humanitäre Hilfe oder den Naturschutz ist für Sonja ­Betschart zur globalen Aufgabe geworden und längst kein lokal ­gebundenes Tüftlerthema mehr. Im Gegenteil: Mit WeRobotics will sie den «Digital Divide» – den digitalen Graben – überbrücken und Industrie, NGOs und Regierungen in Entwicklungsländern zusammenbringen. «Wir entwickeln Lösungen für die Entwicklungshilfe, den Gesundheits- und den Umweltsektor.» So setzt sie sich schon mal für Kleinbauern in Tansania ein, mal tritt sie als ­Inkubatorin für Drohnenfirmen in Nepal auf und leitet Workshops in Zusammenarbeit mit Regierungen.

Betschart will erreichen, dass «digitale Technologien ­bedeutungsvoll und haltbar» eingesetzt werden, und mithelfen, «die ­Teilnahme an der industriellen Revolution 4.0 im globalen Süden zu demokratisieren».

Kontakt

Meister

Patrick Meister
Head of Marketing & Communications

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