FSC liefert SOA zum Angreifen
SAP Discovery Systems auf Fujitsu Siemens Primergy-Servern vorinstalliert und sofort einsatzbereit.
SAP hat eine idealtypische SOA-Prototyping-, Entwicklungs- und Lernumgebung auf Basis des NetWeavers konstruiert, und IT-Partner wie Fujitsu Siemens Computers haben daraus ein veritables Hardware-Angebot gebaut. Mehr erfährt man auch auf den DSAG-Technologietagen in der exklusiven FSC-Lounge.
„Als globaler Technologiepartner wollen wir SAP-Bestandskunden den Einstieg in Enterprise SOA erleichtern und bei ihrem Weg von R/3 nach ECC 6.0 und NetWeaver unterstützen", erklärt Thomas Bechtel, Manager Global Alliance SAP in Walldorf beim Global Competence Center Fujitsu/SAP. „Wir sehen das als Einstiegsangebot für unsere Dynamic IT für SAP-Lösungen. Unsere Erfahrungen bei Vorinstallation ab der FSC-Factory Augsburg kommen dabei zum Tragen. FSC zeigt auch hier wieder seine technologische Kompetenz im Bereich SAP Enterprise SOA, zum Beispiel durch die Integration des Snapshot/Recovery-Features." Fujitsu Siemens Computers fügte dem Discovery System einen Zusatznutzen hinzu: Eine Reset-Funktion, mit der das System entweder auf den Status vor der Installation oder auf während laufender Projekte vorgenommene Statussicherungen (Snapshots) zurückgesetzt werden kann. Damit werden Flexibilität und Kundennutzen noch weiter gesteigert. Das Discovery System enthält vorinstallierte Versionen von SAP-Lösungen wie die NetWeaver-Plattform, die ERP-Software, das NetWeaver-Portal, Master Data Management und intelligente Tools wie Visual Composer sowie weitere Best-Practice-Beispiele für die Enterprise SOA-Architektur. Mit einer Vielzahl von vorkonfigurierten Software-Komponenten erhalten Entwickler und Systemintegratoren eine schnelle und komfortable Prototyping-, Entwicklungs- und Lernumgebung. Mit diesem Paket mit nahezu Plug&Play-Eigenschaften können Unternehmen ohne großen Zeit- und Kostenaufwand selbst ihre Strategien und Konzepte testen.
Thomas Bechtel präzisiert: „Das Discovery System für Enterprise SOA ist eine komplette NetWeaver-und ECC-6.0-Systemlandschaft, vorinstalliert und vorkonfiguriert mit zahlreichen Best-Practice-Beispielen. Das System ist als Sandbox-System konzipiert, damit Kunden unabhängig von ihrer bestehenden Landschaft neue Applikationen und künftige Szenarien entwickeln und testen können, ähnlich dem früheren IDES-System auf einem Notebook. Allerdings ist der NetWeaver heute so funktional umfangreich, dass man einen Server dazu braucht. Das System wird auf einer Primergy Server-Plattform vorinstalliert von Fujitsu Siemens Computers oder Fujitsu weltweit ausgeliefert." Erste Partner von FSC wie der Schweizer IT-Consultant emineo profitieren durch schnelle Bereitstellung getesteter individueller SOA-Lösungen. Auch der deutsche Arbeitkreis SAP des Berufsverbandes Selbständiger in der Informatik (BVSI) e. V. hat sich bereits Ende vergangenen Jahres einen Discovery Server von FSC für Trainings- und Ausbildungszwecke angeschafft.
Der Schweizer IT-Consulting-Dienstleister emineo ist FSC-Implementierungspartner sowie Systemintegrator für das SAP Discovery System for Enterprise SOA. Das Züricher Consulting-Haus, das sich auf Unterstützungsleistungen bei der Integration von Geschäftsprozessen auf der Basis von NetWeaver spezialisiert hat, setzt das Discovery System zur Durchführung von Machbarkeitsstudien für Kundenprojekte ein. „Unternehmen einen kürzeren, effektiveren Implementierungspfad zur Enterprise-Service-Orientied-Architecture-Lösungen zu bieten, ist Hauptmerkmal des Discovery Systems", betont Thomas Bechtel.
Der Käufer des Discovery Systems muss eine gültige SAP-Lizenz haben. Auf dieser Basis bekommt er den Lizenzschlüssel, der bei der kundenspezifischen Fertigstellung der Vorinstallation benötigt wird. Für Partner, die keine komplette SAP-ERP-Lizenz haben, gibt es seitens SAP die Möglichkeit, eine Lizenz zu mieten. Das Discovery System wurde 2005 von SAP angekündigt und wird seit September 2006 in Version 2 auch als Stand-alone-System angeboten. Zertifizierte Partner für den Vertrieb dieser vorinstallierten Lösung sind nur Fujitsu Siemens Computers und Fujitsu sowie HP. Version 3 des Discovery Systems wurde funktional noch einmal deutlich erweitert: MaxDB als Datenbank. Die qualitätsgesicherte Auslieferung erfolgt seit Ende November vergangenen Jahres durch FSC ab Factory in Augsburg. Die neue Version basiert auf ECC 6.0 und hat z. B. den Solution Manager mit integriert. „Aufgrund der Vorinstallation war unser System in kürzester Zeit betriebsbereit", berichtet Christoph Winkler von emineo. „Wichtig ist für uns der Zugang zum kompletten Spektrum der NetWeaver-Tools, da in unseren Kundenprojekten eine enorme Vielfalt von Komponenten zum Einsatz kommt. Mit dem Discovery System können wir unseren Kunden auf überzeugende Weise schnell schlüssige und direkte Antworten auf die entscheidenden Fragen: Funktioniert das auch wirklich und wie? Wie wird es aussehen? geben." Der Discovery Server ist für alle SAP-Bestandskunden geeignet, die neue NetWeaver-Komponenten und SOA-Szenarien kennen lernen, testen und evaluieren wollen. Auch alle SAP-Partner verwenden den Server, um Kunden für SOA-Projekte beraten zu können oder die ein Entwicklungssystem für ihre Composite Applications oder Industrielösungen benötigen. Eine solche komplette SAP-Landschaft selbst zu installieren, wäre ein Aufwand von weit mehr als 15 bis 20 Manntagen.
Quelle: www.e3cms.de

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